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Staatliches Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz
mit Musikinstrumenten-Museum

Aussenansicht des Gebäudes

Tiergartenstraße 1
10785 Berlin
Tel.: (030) 254 81-0
Fax: (030) 254 81-172
E-Mail: info@sim.spk-berlin.de
www.sim.spk-berlin.de

Öffnungszeiten

Museum:
Di, Mi, Fr 9-17 Uhr
Do 9-22 Uhr
Sa, So 10-17 Uhr

Bibliothek, Handschriftenarchiv und Photokopiensammlung:
Di-Do 10-17 Uhr
Fr 10-12 Uhr

Bildarchiv:
Mo-Do 9-15 Uhr
Fr 9-14 Uhr


Das Staatliche Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz ist ein musikwissenschaftliches Forschungs-, Dokumentations- und Ausstellungszentrum zur Geschichte der europäischen Musik. Es ist ein Ort historisch-theoretischer Reflexion wie deren lebendiger Vermittlung. Hierfür besitzt das Institut mit seinem Musikinstrumenten-Museum ein Forum, das für vielfältige Veranstaltungen, vom wissenschaftlichen Symposion über Gesprächskonzerte mit Alter Musik bis hin zu interaktiven Klanginstallationen, genutzt wird.

 
Tonträgersammlung
 

Die Tonträgersammlung des Musikinstrumenten-Museums besteht aus ca. 2.500 Black Discs (Langspielplatten und Schellackplatten) und ca. 500 Compact Discs, vornehmlich mit Aufnahmen zur instrumentenkundlichen Dokumentation und Forschung. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt bei historisierenden Interpretationen auf sogenannten Originalinstrumenten. Vorhanden sind zum Beispiel viele Schallplatten der Labels DGG-Archiv Produktion und Teldec-Das Alte Werk, aber auch ausländische Veröffentlichungen. Die Tonträgersammlung ist eine Präsenzsammlung und dient in erster Linie internen Forschungszwecken.
Ebenfalls zum Bestand gehören knapp 250 um 1900 bespielte Edison-Walzen aus dem Besitz der Familie Adolf Rechenberg. Eine erhebliche Bereicherung erfuhr die Sammlung in jüngster Zeit durch Tonbänder aus dem Nachlass des Musikwissenschaftlers Helmut Haack mit Schallplattenkopien und Konzertmitschnitten zur Geschichte der musikalischen Interpretation im 20. Jahrhundert.

Ansprechpartner: Carsten Schmidt
Telefon: (030) 254 81-140
E-Mail: sim@sim.spk-berlin.de


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Bibliothek, Handschriftenarchiv, Photokopiensammlung
Bibliothek des Staatlichen Instituts für Musikforschung
Online-Recherche

Die Bibliothek des Staatlichen Instituts für Musikforschung ist eine wissenschaftliche Spezialbibliothek. Der Bestand von rund 67.000 Bänden spiegelt den Bedarf der im Institut angesiedelten Forschungsschwerpunkte wider: Musiktheorie, Musikgeschichte, Musikinstrumentenkunde und Systematische Musikwissenschaft. Es werden knapp 170 laufende Zeitschriften vorgehalten. Zum Bestand zählt auch die etwa 3.500 Bände umfassende Musikbibliothek des Musikkritikers und -schriftstellers Hans Heinz Stuckenschmidt (1901-1988), die hauptsächlich aus Musikliteratur, Musikalien und Schallplatten des 20. Jahrhunderts besteht. Der
Online-Katalog befindet sich im Aufbau. Derzeit sind die Bestände ab dem Erwerbungsjahr 2003 nachgewiesen.
Teil der Bibliothek ist ein Handschriftenarchiv mit ca. 650 Musikmanuskripten (davon 320 Autographen) und über 6.000 Musikerbriefen, u. a. aus den Nachlässen von Joseph Joachim und Franz Wüllner. Die Briefbestände sind im Portal Kalliope nachgewiesen; ihre Benutzung ist im Lesesaal der Bibliothek nach vorheriger Anmeldung möglich.
Seit 1917 wurde an den Vorgängereinrichtungen des SIMPK auf Initiative von Max Seiffert (1868-1948) eine umfangreiche Photokopiensammlung angelegt, die eine möglichst große Zahl musikalischer Quellen in reproduzierter Form für die Denkmäler-Editionen deutscher Musik verfügbar machen sollte. Die Benutzung der Sammlung bedarf der rechtzeitigen vorherigen Anmeldung.

Telefon: (030) 254 81-155
E-Mail: sim@sim.spk-berlin.de


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Bildarchiv
 

Das Bildarchiv des Musikinstrumenten-Museums verwahrt umfangreiches Dokumentationsmaterial zum eigenen Instrumentenbestand. Hierzu zählen Fotografien, Restaurierungsberichte, Vermessungen und technische Zeichnungen. Ergänzt wird dieser Bestand durch Fotos von Fremdinstrumenten sowie Reproduktionen wichtiger Persönlichkeiten der Musikgeschichte. Daneben dokumentieren zahlreiche Gemälde, Kupfer- und Stahlstiche, Lithographien und Originalzeichnungen den historischen Instrumentenbau und historische Aufführungspraktiken.

Ansprechpartner: NN
Telefon: (030) 254 81-153
E-Mail: sim@sim.spk-berlin.de


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Musikbibliographie
 

Am Staatlichen Institut für Musikforschung bestehen zwei unterschiedlich konzipierte bibliographische Projekte, deren Ziel der Nachweis der internationalen wissenschaftlichen Literatur über Musik ist, nämlich die Bibliographie des Musikschrifttums (BMS) und die deutsche Redaktion der RILM Abstracts of Music Literature. Beide Bibliographien sind Hilfsmittel bei der Suche nach musikwissenschaftlicher Literatur. RILM hat seinen Schwerpunkt auf musikwissenschaftlicher Literatur im engeren Sinne, während die BMS auch allgemeinere Schriften zu musikalischen Themen verzeichnet.

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AV-Medien in den Ausstellungen
 

Die Sonderausstellungen des Musikinstrumenten-Museums machen wie die Dauerausstellung Gebrauch von historischen oder eigens im Tonstudio des Hauses produzierten neuen Aufnahmen, die mit den im Museum bewahrten Instrumenten entstanden sind. Auf CD-Abspielstationen oder PC-Terminals können die Besucher instrumentenkundliche Detailinformationen und illustrierende Ton- und Filmdokumente abrufen.
In der Dauerausstellung des Musikinstrumenten-Museums sind zahlreiche mit binären Toninformationsträgern gespeiste automatische Musikinstrumente von der Spieldose bis zum Welte-Mignon-Reproduktionsflügel zu sehen und zu hören. Elektroakustische Musikinstrumente, wie z. B. das Trautonium, der Neo-Bechstein-Flügel oder das Synclavier, entwickelten sich gleichsam in Symbiose mit den elektronischen Medien.
Das Museum gibt die CD-Reihen Klingendes Museum und Klingendes Museum live heraus. Zweimal jährlich ist ein Stummfilm zu sehen, der live auf der Mighty Wurlitzer Theatre Organ begleitet wird.

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Multimedia
Mit einem Klick öffnet sich die Flashanimation von Pelleas und Melisande, op. 5 von Arnold Schönberg

Multimedia bietet der Vermittlung von Wissen über Musik neue und faszinierende Möglichkeiten. Dies gilt mit an erster Stelle für die musikalische Analyse: Gedruckte Notenbeispiele oder die Notwendigkeit, parallel zur Lektüre umfangreiche Partituren zu studieren, haben den Adressatenkreis wissenschaftlicher Analysen in der Vergangenheit stark eingegrenzt, und manche Dimensionen des Klanglichen lassen sich von vornherein nicht angemessen verschriftlichen. Die Integration von Notenbeispielen oder "beweglicher" Partituren, die mit der klingenden Musik synchronisiert sind oder auch z. B. durch farbige Hervorhebungen den Nachvollzug einer Argumentation erleichtern, drängt sich auf. Letztlich werden die neuen Möglichkeiten der Darstellung auch auf die inhaltliche Ausrichtung von Analyse zurückwirken - indem oft vernachlässigte Aspekte wie Interpretationsvergleich, Fragen des Instrumentariums, der Stimmung usw. in den Vordergrund rücken. Das Institut für Musikforschung unterstützt diesen Prozess und setzt dabei eigene Akzente. Als Pilotprojekt wurde ein klassischer Text der musikalischen Analyse, Alban Bergs thematische Analyse der symphonischen Dichtung "Pelleas und Melisande" op. 5 von Arnold Schönberg, multimedial aufbereitet und im Rahmen von Ausstellungen, Seminaren und Workshops vor Fachpublikum und einer breiteren Öffentlichkeit zur Diskussion gestellt.

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