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Museumsstiftung Post und Telekommunikation

Museumsstiftung Post und Telekommunikation

Leipziger Straße 16
10117 Berlin
Tel.: (030) 202 94-0
Fax: (030) 202 94-111
E-Mail: museumsstiftung@mspt.de
www.museumsstiftung.de


Die Museumsstiftung Post und Telekommunikation wurde 1995 im Zuge der bundesdeutschen Postreform gegründet. Zweck der Museumsstiftung Post und Telekommunikation ist die Sammlung, Bewahrung, Erschließung und Vermittlung der gesamten Entwicklung der Nachrichtenübermittlung in den Bereichen Post und Telekommunikation. Um diesen öffentlichen Auftrag zu erfüllen, führt die Stiftung je ein "Museum für Kommunikation" in Berlin, Frankfurt am Main und Nürnberg sowie das Archiv für Philatelie in Bonn. Die Museumsstiftung unterhält umfangreiche Sammlungen, zu denen auch eine Film- und Videosammlung gehört.


 
Die Museumsstiftung
Foyer der Museumsstiftung in Bonn

Im beginnenden 21. Jahrhundert werden Information und Kommunikation immer vielfältiger. Durch neue Technologien entstehen neue Möglichkeiten der Informationsvermittlung: In Sekundenschnelle können Bilder per Mobiltelefon verschickt werden, E-Mails Informationen über Ländergrenzen tragen, Videokonferenzen weltweite Kommunikation ermöglichen. Ein Blick zurück in die Kulturgeschichte der Kommunikation ist immer auch ein Blick auf die vergangenen Kommunikationsmedien. Wie funktionierten die frühen Vermittlungsschränke? Kennen Sie Hertz? Was passierte bei Radio Norddeich? Diese und andere Fragen beantwortet die Museumsstiftung Post und Telekommunikation in den Ausstellungen ihrer Museen und mittels der Filme in ihrer Filmsammlung.

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Das Museum für Kommunikation Berlin
Lichthof des Museums für Kommunikation Berlin

Museum für Kommunikation Berlin
Leipziger Straße 16
10117 Berlin
Tel.: (030) 202 94-0
Fax: (030) 202 94-111
E-Mail: mkb@mspt.de

Öffnungszeiten:
Di-Fr 9-17 Uhr, Sa, So, Feiertag 11-19 Uhr
Öffnungszeiten der Bibliothek:
Di-Fr 9-17 Uhr
Museumscafé und Museumsshop

Das Museum für Kommunikation Berlin bringt Vergangenheit und Zukunft unter ein Dach: Es macht die Entwicklung der Informationsgesellschaft erleb- und begreifbar. Im Lichthof des Museums kommunizieren drei einzigartige Roboter mit den Besuchern. Interaktive Stationen und eine Computergalerie führen in zentrale Fragen der Kommunikationsgeschichte ein. In seiner Schatzkammer präsentiert das Museum kostbare Exponate, allen voran die Blaue Mauritius. Für die Nutzerinnen und Nutzer steht in der Bibliothek ein vielfältiger Bestand an Büchern, Zeitschriften, Archivalien, audiovisuellen und elektronischen Medien bereit.

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Das Museum für Kommunikation Frankfurt
Eingangsbereich des Museums für Kommunikation Frankfurt

Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt
Tel.: (069) 60 60-0
Fax: (069) 60 60-666
E-Mail: mkf@mspt.de

Öffnungszeiten:
Di-Fr 9-17 Uhr, Sa, So, Feiertag 11-19 Uhr
Öffnungszeiten der Bibliothek:
Mo-Do 9-16 Uhr
Museumscafé und Museumsshop

Das Museum für Kommunikation Frankfurt setzt Kommunikation kunstvoll in Szene: Im mehrfach preisgekrönten Museumsbau am Schaumainkai erhalten die Besucherinnen und Besucher Einblick in die Geschichte der Kommunikation von den Anfängen der Nachrichtenübermittlung bis zur modernen Kommunikationsgesellschaft. Als Besonderheit des Museums gelten Kunstexponate zum Thema Kommunikation und das vielfältige Angebot der Kinderwerkstatt. Im Ausstellungsbereich "Internet und Übertragungstechnik" stehen neun Internetterminals allen Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung. Eigens eingerichtete Portale bieten eine Orientierung in der Datenflut des World Wide Web und zu festen Zeiten geben Web-Scouts bei allen Fragen rund um das Netz Rat.

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Das Museum für Kommunikation Nürnberg
 

Museum für Kommunikation Nürnberg
Lessingstraße 6
90443 Nürnberg
Tel.: (0911) 230 88-0
Fax: (0911) 230 88-96
E-Mail: mkn@mspt.de

Öffnungszeiten:
Di-So 9-17 Uhr

Wie lernen wir sprechen? Wie kommen Bilder ins Fernsehen? Wie viele Schriftzeichen muss eine chinesische Sekretärin beherrschen? Was bedeutet das Internet für unser Kommunikationsverhalten? Diese und viele andere Fragen werden im Museum für Kommunikation Nürnberg beantwortet. Im Zentrum steht die menschliche Kommunikation vom ersten Schrei des Neugeborenen bis zum Internet. Der Mensch verständigt sich mit Tönen, Bildern und (Schrift-)Zeichen: Er spricht und hört, er zeigt und sieht, und er schreibt und liest. In Folge der Digitalisierung können heute erstmals alle Arten von Botschaften in einen einheitlichen Code umgesetzt und durch ein einziges Medium, das Internet, dargestellt werden. Im Eingang stimmt eine Filmcollage in das Thema "Kommunikation" ein. Eine Lochkamera, eine Hörstation und ein Stein, der dazu einlädt, Zeichen zu setzen, machen die Besucherinnen und Besucher spielerisch mit der Ausstellung vertraut.

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Das Archiv für Philatelie
 

Archiv für Philatelie
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
Tel.: (0228) 185-150
Fax: (0228) 185-192
E-Mail: archiv@mspt.de

Das Archiv für Philatelie dokumentiert die Geschichte der Philatelie von den ersten Postwertzeichen bis zur neusten Sondermarke. Zur Sammlung zählen neben wertvollen Raritäten und druckfrischen Neuausgaben auch Originalentwürfe, An- und Probedrucke, Ganzsachen, gelaufene Briefe, Druckstöcke und Stempel. Das bekannteste Exponat ist die Blaue Mauritius.
Den Kern des Archivs bildet die so genannte "Generalsammlung", die heute mehr als 800 Alben umfasst. Ziel der Generalsammlung ist es, jede jemals erschienene Briefmarke mit zumindest einem Exemplar zu belegen - und zwar weltweit. Zu diesem Zweck bezieht das Archiv über den Weltpostverein in Bern auch heute noch die meisten Neuausgaben anderer Länder. Von der spannenden Geschichte und Welt der Philatelie erzählen über 300 Filme, die bei der Museumsstiftung katalogisiert sind.

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Die Filmsammlung
Filmrollen

Bei den Filmen der Museumsstiftung Post und Telekommunikation handelt es sich um circa 1.200 unterschiedliche Titel und insgesamt rund 2.300 Filme (16mm, 32mm und 35mm) und Videos (VHS, Betacam, diverse Umatic-Formate). Diese sind erfasst unter Angabe von Verleih- und Kopienummer, Länge und Jahr. Dazu kommt ein umfangreicher Dia-Bestand zu Werbekampagnen, die im Auftrag der Post entwickelt wurden (ca. 3.500 Dias).
Bei den Filmen handelt es sich überwiegend um Farbfilme, die im Auftrag des Ministeriums für das Post- und Fernmeldewesen in den 1970er und 1980er Jahren produziert wurden. Etwa 100 dieser Filme waren nur zur internen Verwendung bei Postdienststellen vorgesehen, zur Aufklärung und Fortbildung der MitarbeiterInnen. Es gibt Filme zum Arbeitsschutz, zur Berufsausbildung und zu diversen Berufsbildern, zur Nachrichtentechnik und allgemein zum Postwesen. Zu den "Postfilmen" aus den 1970er bis 1980er Jahren kommen Videos mit Werbespots von Post und Telekom, Sendemitschnitte von Fernsehbeiträgen zu Btx oder Kabelfernsehen, Mitschnitte von Jubiläumsveranstaltungen, Serien zur Kommunikationsgeschichte wie "Hauptsache, wir verstehen uns" oder "Kleine Meisterwerke" - über die Herstellung von Briefmarken. Fünf Filmtitel, vorhanden als 16mm- oder VHS-Kopien, sind aus den 1930er Jahren.

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Zur Geschichte der Filmsammlung
 

Die Filmstelle bei der Deutschen Reichspost befand sich in einer Villa mit Grundstück für Außenaufnahmen in Berlin-Dahlem. Es gab dort einen Mustervorführraum mit der Möglichkeit, Synchronisationen durchzuführen, ein Filmatelier, einen Tonmeister- und Schneideraum sowie ein Trickatelier. Die Filmstelle war eine selbständige Dienststelle der Deutschen Reichspost mit relativer "künstlerischer Bewegungsfreiheit". Im Juni 1944 wurden nach einem Bombenangriff die geretteten Apparaturen und Materialien ins Sudetenland gebracht, wo schließlich kurz vor dem Zusammenbruch alle Filme vernichtet wurden.

Ab 1948 wurden alle Filme gesammelt, die bei den Oberpostdirektionen noch vorhanden waren. Dem ersten Schwarzweißfilm von 1949 folgt 1950 der Werbe-und Informationsfilm "Der Reisebegleiter". Zunächst beim Referat für Sonderaufgaben angesiedelt, wurde Ende 1951 das "Referat für Film,- Lichtbild- und Ausstellungswesen" gegründet. In den nächsten Jahren wurden viele Filme im Auftrag der Deutschen Bundespost gedreht, 1956 beispielsweise der erste farbige Informationsfilm "Briefmarken unter sich".

In einem eigenen Filmverleih stellte die Post ihre Filme Schulen, Vereinigungen und Organisationen kostenlos zur Verfügung. Die Filme, sofern mit einem Prädikat versehen und in der Kurzfilmlänge bis zu zwölf Minuten gedreht, liefen aber auch in öffentlichen Kinos. Der Farbfilm "Elektronen verteilen Briefe" lief beispielsweise mit fast 100 35mm-Kopien als Beiprogramm zum Film "Das Mädchen Irma la Douce".

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Nutzung und Bestand der Mediathek
 

Der Bestand der Filme ist über das Internet einsehbar (siehe auch "Filme im Netz"). Eine Ausleihe ist derzeit nur in Ausnahmefällen möglich, weil sich die Mediathek noch im Aufbau befindet.

Bei Fragen zu der Filmsammlung und ihrer Nutzung
wenden Sie sich bitte an:

Museum für Kommunikation Frankfurt
Dieter Herwig
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt
Tel.: (06104) 49 77 260
Fax: (06104) 49 77 777
E-Mail: d.herwig@mspt.de

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Filme im Netz
Screenshot
Online-Recherche

Bei Gründung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation im Jahr 1995 gingen Teile des Filmbestands des ehemaligen Ministeriums für Post- und Fernmeldewesen in den Bestand der Stiftung über.
Nachdem die Dokumentation dieser Film- und Videobestände abgeschlossen wurde, ist sie für das Internet aufbereitet worden.
Die Filmsammlung steht aktuell allen interessierten Usern unter www.museumsstiftung.de/stiftung/d1xx_sammlungen.asp zur Verfügung.

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Online-Recherchen und Suchfunktion
Detail der Bildschirmdarstellung in der Online-Recherche

Die Sammlung "Bestand des Filmarchivs" zeigt den Usern die Vielfalt der von Post und Telekom filmisch dokumentierten Themen: Die Filme sind im Internet nach drei Bereichen sortiert. Die "Datierung" teilt die Filme in Jahrzehnte ihrer Produktion ein und bietet auch eine Kategorie nicht datierbarer Filme. Bei den "Dokumententypen" kann der User zwischen 17 verschiedenen auswählen, angefangen mit Typen wie Archiv- oder Ausstellungsfilm bis hin zu Werbe- oder Zeichentrickfilm. Die "Sachgebiete" geben einen Überblick über die Inhalte der Filme wie beispielsweise den "Arbeitsschutz" oder die "TV-Spots". User, die bestimmte Filme suchen, können ihre Online-Recherche mit Hilfe dieser drei Bereiche durchführen oder sich der Suchfunktion bedienen.

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