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Institut für Medienwissenschaft,
Philipps-Universität Marburg

Philosophische Fakultät der Philipps-Universität Marburg

Institut für Medienwissenschaft
(Fachbereich 09)
Philipps-Universität Marburg
Wilhelm-Röpke-Straße 6A
35032 Marburg
http://www.uni-marburg.de/fb09/medienwissenschaft/index_html

Ansprechpartnerin:
Dr. Lydia Kaiser
Tel.: (06421) 28-24661
E-Mail: kaiser_l@ub.uni-marburg.de




"Die Medienwissenschaft definiert sich in Marburg als historisch-hermeneutische Disziplin in einer kulturhistorischen und kulturwissenschaftlichen Perspektive. Sie versteht sich als eine moderne Geisteswissenschaft, die auf den kulturellen Wandel seit Beginn des 19. Jahrhunderts, auf die Herausbildung moderner, technischer und industrialisierter Massenmedien reagiert und diese in ihren Gegenstandsbereich einbezieht.
Im Zentrum der Medienwissenschaft stehen die audiovisuellen Medien Film, Rundfunk, Fernsehen sowie die neuen digitalen Medien und die multimedialen Konfigurationen. Die Medienwissenschaft untersucht Theorie, Ästhetik und Geschichte dieser Medien. Sie begreift diese Medien vor allem als kulturelle und symbolische Formen, beschäftigt sich mit den Entstehungsbedingungen dieser Artefakte, mit ihrer Produktion und Rezeption. Sie untersucht die sozialen Bedeutungen und Wirkungen, die ästhetischen Strukturen in ihrer Spezifik, in ihrer Historizität und in ihren Funktionsweisen sowie die konkreten Gebrauchsformen dieser medialen Objekte. Die Medienwissenschaft verortet die modernen audiovisuellen Medien in einer umfassenden Geschichte der Öffentlichkeit und der Kultur."
(Auszug aus der Studienordnung)


 
Videothek
 

Am Institut für Neuere deutsche Literatur und Medien wurde seit Anfang der 1980er Jahre ein Bestand von knapp 18.500 Filmmitschnitten aufgebaut. Bei der Auswahl der Aufzeichnungen spielen die Schwerpunkte in Forschung und Lehre eine wesentliche Rolle: der Übergang vom Stumm- zum Tonfilm, das Fernsehspiel im Ost-/West-Vergleich, Fernsehserien, Dokumentarfilm, der Französische Film. Neben umfangreichem Material zum Kinofilm bietet das Archiv einen Querschnitt durch 20 Jahre deutsches Fernsehen und legt die Grundlage für filmästhetische und filmgeschichtliche Forschung. Mit der Besetzung des Lehrstuhls für neue Medien erhält der Bestand der Videothek einen neuen Schwerpunkt: interaktive Medien, Film und Computer, virtuelle Welten.

Online-Recherche

Die Titel sind bis zum Jahr 2001 in einer Access-Datenbank verzeichnet, die in der Bibliothek Germanistik eingesehen werden kann. Seit 2002 werden neue Aufzeichnungen im Hessischen Verbundkatalog (Hebis) nachgewiesen und können ortsunabhängig über das Internet recherchiert werden. Die Vergabe von Sichtterminen erfolgt nur an Mitarbeiter/innen und Studierende am Fachbereich 09. In der Bibliothek Germanistik stehen derzeit fünf Sichtplätze zur Verfügung.

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Bibliothek
 

Die Bibliothek Germanistik bietet einen umfangreichen Bestand an medienwissenschaftlicher Fachliteratur zu Theorie, Ästhetik und Geschichte von Film und Fernsehen ebenso wie zur Massenkommunikationsforschung und Publizistik. Erweitert wird das Angebot durch die Sammlung in der Universitätsbibliothek zu den Fächern Kommunikation- und Medienwissenschaft und durch die fachspezifischen Online-Datenbanken (FIAF, FII, PCI, Project Muse).

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Informationen zum Studiengang
 

Ziel des medienwissenschaftlichen Studiums ist vor allem die Vermittlung einer analytischen und theoretischen Kompetenz im Bereich der audiovisuellen Medien. Sie soll zu einem sachkundigen, reflektierten und verantwortungsbewussten Umgang in jenen Praxisfeldern befähigen, in denen mit diesen Medien operiert oder eine Auseinandersetzung mit ihnen stattfindet: z. B. in der Programmredaktion des TV-Senders, in der Kultur- oder Öffentlichkeitsarbeit, in der publizistischen Arbeit als Film- oder Fernsehkritiker, in der Bildungsarbeit als Medienpädagoge oder in der wissenschaftlichen Forschung.

Die Medienwissenschaft in Marburg umfasst zwar praktische Ausbildungsanteile, ist aber ein vorrangig historisch und theoretisch ausgerichtetes Studium. Eine unmittelbar produktionsbezogene Ausbildung (etwa zum Regisseur, Kameramann oder Produktionsleiter), wie sie die Film-/Fernsehhochschulen anbieten, findet nicht statt. Ähnliches muss auch mit Blick auf journalistische Berufe betont werden: Vermittelt wird eine gegenständlich-analytische Sach- und Medienkompetenz, ein systematisches Ausbildungsprogramm für einen praktischen Journalismus wird nicht angeboten.

Bedingt durch die multimediale Struktur seines Gegenstands ist das Fach "Medienwissenschaft" grundsätzlich interdisziplinär ausgerichtet. Die Studienordnungen sehen deshalb die Möglichkeit vor, das Lehrangebot des Instituts für Neuere deutsche Literatur und Medien durch Veranstaltungen aus anderen Fachbereichen bzw. Fachgebieten zu ergänzen. Das anrechenbare Lehrangebot aus anderen Fachbereichen und Fachgebieten wird im kommentierten Vorlesungsverzeichnis des Fachbereichs 09 bekannt gegeben.

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