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Jazzinstitut Darmstadt

Bessunger Kavaliershaus, Sitz des Jazzinstituts



Bessunger Straße 88d
64285 Darmstadt
Tel.: (06151) 963700
Fax: (06151) 963744
E-Mail: jazz@jazzinstitut.de
www.jazzinstitut.de

Öffnungszeiten
Mo, Di, Do 10-17 Uhr
Mi geschlossen
Fr 10-14 Uhr


Internationales Forschungs- und Informationszentrum zum Jazz
Der Name Darmstadts ist in der Jazzwelt mittlerweile bekannt. Das städtische Jazzinstitut hat mit seiner Arbeit als internationales Informations- und Dokumentationszentrum selbst im Geburtsland dieser Musik, in den USA, einen exzellenten Ruf. Das Jazzinstitut Darmstadt versucht einen Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Praxis, zwischen Serviceleistung für eine von der ehrenamtlichen Arbeit Vieler lebenden Musik und sorgfältiger Dokumentation musikalischer Entwicklungen aus Vergangenheit und Gegenwart, zwischen regionaler Kulturarbeit und internationalem Diskurs.


 
Archiv und Dokumentation
Zeitschriften

Online-Recherche

Das Jazzinstitut beherbergt eine der größten öffentlichen Jazzsammlungen Europas. Darunter befinden sich bedeutende Nachlässe oder Schenkungen privater Sammler, etwa von Joachim Ernst Berendt, Hanns E. Haehl, Arne Hauptmann, Peter Köhler, Wilhelm Liefland, Dietrich von Staden oder auch die Sammlung der Free Music Production (FMP).

Zum sich ständig erweiternden Präsenzbestand zählen

  • 15.000 Fachbücher,
  • 60.000 LPs,
  • 20.000 CDs,
  • 15.000 Schellackplatten,

außerdem 45-RPM-Singles, 25-cm-LPs, Videos, DVDs.

Die Tonträgerbestände des Jazzinstituts sind über eine Online-Datenbank durchsuchbar.

An zwei gesondert eingerichteten Arbeitsplätzen sind analoge Überspielungen von LP oder CD für den wissenschaftlichen Gebrauch möglich.

Der am meisten genutzte Teil der Sammlung ist der umfassende Zeitschriftenbestand mit inzwischen über 1.200 internationalen Zeitschriftentiteln, mehr als 80.000 Einzelhefte - zurückreichend bis in die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Der Jazz-Index des Instituts, die weltweit umfangreichste Computerbibliographie zum Jazz. Der Abruf des nach Musikernamen und Schlagwörtern geordneten Jazz-Index ist eine der kostenlosen Serviceleistungen des Jazzinstituts. Gegen eine zusätzliche Gebühr können Kopien einzelner Texte angefertigt werden, die man sich auch zusenden lassen kann. Die Sammlung umfasst weiterhin Transkriptionen von Musikstücken, so genannte fake books, Instrumentalschulen, sowie Band- und Orchesterpartituren.

Kopfhörer

Das Jazzinstitut ist für jedermann zugänglich. In den Benutzerräumen im Bessunger Kavaliershaus kann man in den neuesten der etwa sechzig abonnierten Jazz-Zeitschriften blättern, in die Tonträger hineinhören oder sich durch ausliegende Prospekte über bundesweite Veranstaltungen (Workshops, Festivals usw.) informieren. Neben Jazz werden dabei auch Randbereiche abgedeckt: u.a. Rhythm and Blues, Salsa, Rock aber auch elektronische und Improvisierte Musik.

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Ausstellungen
„Jazz Changes“

Die umfangreichen Bestände an zeitgeschichtlichen Fotografien, Plakaten, Postern und Dokumenten nutzt das Jazzinstitut seit einigen Jahren auch verstärkt zur Gestaltung eigener Ausstellungen und Bilddokumentationen. "Jazz Changes" beispielsweise illustriert auf elf großflächigen, farbigen Tafeln die Entwicklung der Musik von den Anfängen bis zur Gegenwart und kann als Wanderausstellung von Veranstaltern und Institutionen beim Jazzinstitut entliehen werden. Daneben konzipiert oder recherchiert das Jazzinstitut auch Ausstellungen mit speziellen thematischen oder lokalen Bezügen. Die Sammlung wird häufig von Verlagen und Magazinen oder als Leihgeber für Ausstellungen anderer Museen genutzt.

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Forschung
Tonbandgerät

Neben seinen Aufgaben als zentrales Dokumentationszentrum der deutschen Jazzgeschichte betreibt das Jazzinstitut eigene Forschungsprojekte und unterstützt oder fördert gemeinsame Projekte anderer Institutionen. Seit Beginn führt das Jazzinstitut ein Oral-History-Projekt durch, welches wichtige Zeitzeugen des deutschen Nachkriegsjazz zu Wort kommen lässt und deren Erinnerungen aufzeichnet. Das Jazzinstitut unterstützte die Quellendokumentation der Geschichte des Anglo-German Swing Club in Hamburg von 1945 bis 1952 und war 2004 gemeinsam mit dem Hessischen Rundfunk und der Stadt Frankfurt Mitinitiator und Mitherausgeber einer umfangreichen Darstellung der Frankfurter Jazzgeschichte ("Der Frankfurt Sound - Eine Stadt und ihre Jazzgeschicht[n]"). Darüber hinaus ist das Jazzinstitut in einer Vielzahl hochrangiger internationalen Beratergremien und Organisationen vertreten, etwa Jazz at Lincoln Center (New York), der Smithsonian Institution (Washington, D.C.), dem Editors Board der University of Michigan Press (Ann Arbor, Michigan), dem Goethe-Institut oder einem europaweiten Gremium zur Erforschung und Dokumentation der europäischen Jazzgeschichte, einem Projekt, das vom Jazzinstitut mitinitiiert wurde.

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Darmstädter Jazzforum
Titelbild des Band 7 der Darmstädter Beiträge zur Jazzforschung: 'Jazz und Gesellschaft'

Alle zwei Jahre veranstaltet das Jazzinstitut das Darmstädter Jazzforum, die einzige regelmäßige Jazzkonferenz der Welt. Zum Symposium reisen Forscher und Musiker aus ganz Europa und den USA an, um Meinungen und Erfahrungen auszutauschen; das zeitgleiche Festival beleuchtet spezielle Aspekte der Musik aus ganz praktischer Sicht. Die Vorträge sind durch ausführliche Tagungsberichte in einer eigenen Buchreihe des Instituts dokumentiert, den "Darmstädter Beiträgen zur Jazzforschung", die jeweils beim Hofheimer Wolke Verlag erscheinen.

13. Darmstädter Jazzforum (26. bis 28. September 2013)

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Information und Veranstaltung
Gewölbekeller des Jazzinstituts
Online-Recherche

Das Jazzinstitut ist keine reine Forschungsstelle, sondern ein Informationszentrum für jedermann. Auf den Seiten www.jazzinstitut.de bietet das Jazzinstitut eine der wohl umfangreichsten Sammlungen von nationalen und internationalen Jazzadressen im weltweiten Netz.

Unter www.wegweiserjazz.de findet sich die größte Online-Datenbank mit Adressen zur Jazzszene im deutschsprachigen Raum. Die frei durchsuchbare Datenbank enthält eine Zusammenstellung von Adressen der Jazzclubs, Festivals, Fachmedien, Plattenfirmen, Musikern, Behörden und Institutionen. Das Jazzinstitut steht für fachliche Beratungen jeglicher Art zur Verfügung, von der Vermittlung eines einfachen Bandkontakts über die Auskunft zu Fördermöglichkeiten für Musiker und Veranstalter in den Bundesländern oder zu musikspezifischen Themen bis zur Unterstützung internationaler Kontakte, und bemüht sich die Anfragen der Nutzer sorgfältig und nach dem neuesten Informationsstand zu beantworten.

Neben dem Jazzforum führt es den Sommer-Workshop "Jazz Conceptions" durch, im eigenen Gewölbekeller die Konzertreihe "JazzTalk", bei der Musiker nicht nur spielen, sondern zwischendrin auch über ihre Musik, ihre Karriere, Möglichkeiten wie Probleme eines Lebens in der Jazzszene berichten. Einmal im Monat schließlich treffen sich Musikerinnen und Musiker aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet im Gewölbekeller unter dem Jazzinstitut zur Bessunger Jam Session.

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Geschichte und Räumlichkeiten
Skulptur des Blues-Mundharmonika-Virtuosen Little Walter

Die Anfänge des heutigen Jazzinstituts liegen im Jahr 1983. Damals erwarb die Stadt Darmstadt die Jazzsammlung des bekannten Jazzkritikers und Produzenten Joachim Ernst Berendt - Schallplatten, Bücher, Zeitschriften, Fotos, Plakate und vieles mehr. Auf dieser Sammlung basierte die weithin beachtete Ausstellung "That's Jazz. Der Sound des 20. Jahrhunderts", die 1988 im Museum Mathildenhöhe zu sehen war und deren umfassender Katalog noch heute eine viel beachtete Dokumentation zur Jazzgeschichte darstellt. Da die Sammlung immer weiter anwuchs, entschloss sich der Magistrat zur Gründung eines eigenen Jazzinstituts, das neben reiner Archivarbeit auch durch Veranstaltungen und eigene Projekte Jazzleben und Jazzforschung unterstützen sollte.

Im September 1990 wurde dieses Institut Realität, das zuerst von provisorischen Räumlichkeiten im John-F.-Kennedy-Haus aus agierte. Am 3. Oktober 1997 dann wurde der heutige Sitz des Instituts eingeweiht, das historische Bessunger Kavaliershaus. Über drei Etagen stehen den Besuchern ausreichend Arbeitsplätze zur Verfügung. Dazu gibt es im Gewölbekeller unter dem Kavaliershaus einen kleinen Konzertraum, in dem man ideal jazzmusikalische Praxis und Theorie miteinander verbinden kann. Das Kavaliershaus hat sich so mittlerweile zu einem Treffpunkt für Jazz-Interessierte entwickelt - Musiker, Forscher, Fans. Die Wetter-Trompete auf dem Dach und die im September 2001 enthüllte Skulptur des Blues-Mundharmonika-Virtuosen Little Walter auf dem Jagdhofplatz signalisieren auch nach außen die neue Nutzung des Gebäudes.

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Veröffentlichungen
 

   http://www.jazzinstitut.de/jazz-publikationen.htm

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