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Filmmuseum Potsdam

Filmmuseum Potsdam

Pappelallee 20
14469 Potsdam
Tel.: +49 (0)331 56704-0
Fax: +49 (0)331 56704-20
www.filmmuseum-potsdam


Das Filmmuseum Potsdam und seine Sammlungen

Das Filmmuseum Potsdam, 1981 als Filmmuseum der DDR eröffnet, ist das älteste seiner Art in Deutschland. Die Dauer- und Wechselausstellungen entführen die Besucher in die Welt des Films, täglich laufen im Kino mehrere Vorstellungen.

Herzstück des Museums sind die Sammlungen. Seit über 50 Jahren beständig wachsend, spiegeln sie die Babelsberger Film- und Mediengeschichte wider. In 17 Sammlungsbereichen wird die Filmproduktion und -präsentation von der Stoffentwicklung bis zur Projektion mit ihren politischen Brüchen und künstlerischen Handschriften gesammelt, bewahrt, erforscht und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Fokus ergibt sich aus der Bedeutung des heute noch produzierenden ältesten europäischen Filmstudios in Babelsberg. Aus den Sammlungsbeständen werden Dauer- und Wechselausstellungen sowie Veranstaltungen des Filmmuseums generiert. Einzelne Sammlungsbestände werden mehrmals im Jahr in Foyerausstellungen präsentiert. Die Sammlungen, mittlerweile unentbehrlich für die Erforschung der deutschen Filmgeschichte, werden von Autoren, Wissenschaftlern, Ausstellungsmachern, Medien und Privatpersonen für Recherchen und Leihgaben für Filmproduktionen, Ausstellungen, Veranstaltungen und Publikationen genutzt.

Der Zugang zum Sammlungsgut - recherchierbar in einer Datenbank - wird über die Benutzerordnung geregelt. Hintergrund ist die dem Filmmuseum übertragene Fürsorgepflicht, um die Kulturgüter als Teil des kulturellen Gedächtnisses dauerhaft zu erhalten.

Sammlungsleitung
Dorett Molitor
Tel: (0331) 56 704-15
E-Mail: collection@filmmuseum-potsdam.de


Sammlungsbereiche

 
Filmsammlung
Filmdosen

Die Filmsammlung enthält über 3.500 Filmkopien der meisten historischen und zeitgenössischen Formate und Materialien, Lichtbilder und andere Projektionsmedien und ca. 8.000 digitale Bildträger. Sie erlaubt es, sich auf verschiedenen Gebieten und unter unterschiedlichen Aspekten mit DDR-Geschichte und -Filmgeschichte auseinanderzusetzen, ob im Spiel- und Dokumentarfilm nationaler oder internationaler Provenienz, im Lehr-, Schulungs- und (populär-) wissenschaftlichen oder im Heim- und Amateurfilm. Ein Teil der Filmkopien wird der Öffentlichkeit im Rahmen eines Archivfilmverleihs zur Verfügung gestellt.

Ansprechpartner:
Matthias Struch
Tel.: (0331) 56704-24
E-Mail: m.struch@filmmuseum-potsdam.de

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Bildwerke
“Asta Nielsen”, Holzschnitt, Erich Heckel, 1919

Der Bestand künstlerischer Arbeiten umfasst Bildwerke verschiedener Gattungen, darunter Aquarelle, Grafiken, Zeichnungen, Drucke, Karikaturen, Plakatentwürfe und Gemälde. Neben Werken von Walter Ruttmann (1919) oder Wolfgang Wegener finden sich Porträtkarikaturen von Harald Kretzschmar, Porträtzeichnungen von Gerhard Vontra oder ein Holzschnitt von Erich Heckel mit einem Bildnis von Asta Nielsen (1919). Hinzu kommen Porträts einzelner Künstler wie Hans Albers, Zarah Leander oder Johannes Heesters.

Ansprechpartnerin:
Ines Belger
Tel: (0331) 56704-18
E-Mail: i.belger@filmmuseum-potsdam.de

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Filmpreise und Auszeichnungen
“Goldener Apsara” vom Festival in Phnom-Penh für “Die gefrorenen Blitze”, DDR 1967

Filmpreise und Auszeichnungen für Filme und Filmemacher sowie Geschenke an Personen und Film-Kollektive sind Objekte unterschiedlichster Formen wie Pokale, Teller, Figuren und Medaillen. Neben nationalen Auszeichnungen wie dem Deutschen Filmpreis, dem Heinrich-Greif-Preis oder dem Nationalpreis der DDR, finden sich zahlreiche internationale Festival-Preise (Berlin, Karlovy Vary, Leipzig) und Kuriositäten wie ein Kohlebrikett aus Kunststoff zu den Tagen des Sozialistischen Films Cottbus, ein "Goldener Apsara" in Form einer Tempeltänzerin vom Festival in Phnom-Penh, ein Anerkennungspreis der PLO oder ein Goldenes Raumschiff vom Utopischen Filmfestival Triest.

Ansprechpartnerin:
Ines Belger
Tel: (0331) 56704-18
E-Mail: i.belger@filmmuseum-potsdam.de

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Kostümbilder
 

Im Bereich Kostümbilder finden sich bildliche Werke, die Einblicke in die Arbeit verschiedener Generationen von überwiegend in den Babelsberger Filmstudios tätigen Kostümbildnern wie Christiane Dorst, Barbara Braumann oder Joachim Dittrich geben.

Ansprechpartnerin:
Ines Belger
Tel: (0331) 56704-18
E-Mail: i.belger@filmmuseum-potsdam.de

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Persönliche Gegenstände
Boxhandschuhe von Carl Raddatz

Persönliche Gegenstände sind für jedes Filmmuseum unentbehrlich, um überlieferte Filmgeschichte in seinen Ausstellungen sinnlich erfahrbar zu inszenieren. Zum Bestand gehören Reisekoffer, Hutschachteln, Glücksbringer, Schmuck, Schreibtischutensilien, Arbeitsmaterialien, Schminkutensilien, Rauchwerkzeug und Fotoapparate von Jenny Jugo, Leni Riefenstahl oder Carl Raddatz. Musikinstrumente verweisen auf private Hobbys, Keramik-Überlieferungen auf bestimmte Vorlieben. Ein Teil der Kollektion ist als Schausammlung angelegt.

Ansprechpartnerin:
Ines Belger
Tel: (0331) 56704-18
E-Mail: i.belger@filmmuseum-potsdam.de

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Plakatsammlung
Kinoplakat zu 'Chingachgook, die große Schlange', DDR 1967

Die Plakatsammlung umfasst derzeit ca. 12.000 Archivalien. Schwerpunkt ist der deutsche Film, ergänzt durch Plakate deutscher Verleihfirmen zu internationalen Produktionen. Die DDR-Spielfilmproduktion ist nahezu vollständig vertreten.

Ansprechpartnerin:
Ines Belger
Tel: (0331) 56704-18
E-Mail: i.belger@filmmuseum-potsdam.de

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Requisiten / Modelle
 

Die Sammlung an Requisiten und Modellen birgt dreidimensionale Exponate, die unmittelbar für die Filmproduktion benötigt wurden oder für Anschauungszwecke in Originalgröße nachgebaut wurden. Eines der schönsten Modelle ist das Schloss aus dem DEFA-Film "Gritta von Rattenzuhausbeiuns" (1985). Daneben gibt es Objekte aus utopischen DEFA-Filmen, wie Raketen und Landefähren aus "Der schweigende Stern" (1960) oder "Eolomea" (197--2). Requisiten, wie z.B. eigens angefertigte Gemälde-Reproduktionen zu "Goya" (1971) oder auch ein Aktenkoffer aus "Willenbrock" (2004), den Axel Prahl trug, ergänzen den Bestand.

Ansprechpartnerin:
Ines Belger
Tel: (0331) 56704-18
E-Mail: i.belger@filmmuseum-potsdam.de

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Szenografie
Szenenbildentwurf zum DEFA-Film 'Gritta von Rattenzuhausbeiuns', DDR 1985, Alfred Hirschmeier

Die Szenografie gehört in Babelsberg seit den 1920er Jahren zu einem künstlerisch herausragenden Bereich der Filmproduktion. Etwa 15.000 Szenenbildentwürfe, Skizzen, Baupläne, optische Drehbücher und Motivfotos gewähren Einblicke in die Arbeit von Szenografen und Architekten. In ihrer umfangreichen Dokumentation der Bilderwelten von DEFA-Spielfilmen gilt die Sammlung des Filmmuseums als einzigartig. Einige Entwürfe aus der Zeit vor 1945 und nach 1990 ergänzen den Bestand. Die umfangreichste und bedeutendste Sammlung gilt Alfred Hirschmeier, der an nahezu allen wichtigen DEFA-Filmen beteilig war.

Ansprechpartnerin:
Ines Belger
Tel: (0331) 56704-18
E-Mail: i.belger@filmmuseum-potsdam.de

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Film- und Kinotechnik / Studio- und Kinogeschichte
70mm-Kamera 'DEFA 70 Reflex', DDR 1974

Die Sammlung Film- und Kinotechnik dokumentiert alle technischen Sparten, die für die Herstellung und Vorführung eines Films von Bedeutung sind: Kameras mit Zubehör, Kamerawagen und -kräne, Beleuchtungstechnik, Tonaufnahmegeräte, tricktechnische Apparaturen, Entwicklungs- und Kopiermaschinen, Schneidetische sowie Projektionsgeräte für Stand- und Bewegtbilder. Der Amateurbereich ist ebenso vertreten wie die professionelle Technik, die Vorkinozeit und der Übergang zur Video- und Digitaltechnologie. Ein Teil der Kollektion ist als Schausammlung angelegt. Ergänzt wird der Bestand durch die Schriften zur Filmtechnik, die mit der Gerätesammlung Film- und Kinotechnik korrespondiert. Vertreten sind technische Druckschriften und Patente ab etwa 1890. International ausgerichtet, gilt dieser Bestand als einer der umfangreichsten in Deutschland und wird durch eine Fachbibliothek ergänzt, die aus seltenen Zeitschriften und Buchausgaben besteht. Auch zur Studio- und Kinogeschichte finden sich zahlreiche Materialien.

Ansprechpartner:
Ralf Forster
Tel.: (0331) 56704-16
E-Mail: forster@filmmuseum-potsdam.de

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Fotosammlung
Schauspielerin Dagmar Manzel, Foto: Günter Linke

Die Fotosammlung enthält ca. 400.000 Fotos (Positive) und 150.000 Negative, vor allem aus der Ufa- und DDR-Filmgeschichte. Zahlreiche Bilder dokumentieren die Entwicklung des Babelsberger Studiogeländes von den Anfängen bis zur Gegenwart. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Szenenfotos ausländischer Filme, v.a. aus Osteuropa.

Ansprechpartner:
Renate Schmal, Heidrun Schmutzer
Tel.: (0331) 56704-30 / -11
E-Mail: r.schmal@filmmuseum-potsdam.de
E-Mail: h.schmutzer@filmmuseum-potsdam.de

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Kostümarchiv
Gewand des Milden Königs aus 'Der Eisenhans', DDR 1988, Werner Godemann

Das Kostümarchiv des Filmmuseums Potsdam umfasst mehr als 1.000 textile Objekte, getragen in Filmen, auf der Bühne oder privat, darunter das Originalkleid von Zarah Leander aus "Das Herz der Königin" (1940), Kostüme aus "Solo Sunny" (1980) oder "Sonnenallee" (1999). Einen besonders kostbaren Bestand aus der Zeit vor 1950 wurde 2006 mit einem Teilnachlass der Schauspielerin Jenny Jugo erworben, zu dem ca. 270 Kleider, Kostüme, Blusen, Röcke, Dessous, Strümpfe, Hüte und Schuhe (incl. Taschen, Accessoires, Schminke), darunter etwa 56 Filmkostüme und Kostümteile, gehören.

Ansprechpartner:
Birgit Scholz
Tel.: (0331) 56704-14
E-Mail: b.scholz@filmmuseum-potsdam.de

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Sammlungen / Nachlässe
 

Im Bereich Sammlungen / Nachlässe werden neben Nach- bzw. Teilnachlässen personengebundene Sammlungen von Filmschaffenden, Fotografen, Filmwissenschaftlern, Kinobesitzern und Privatsammlern betreut. Sie enthalten Arbeitspapiere, Korrespondenzen, Werk-, Szenen-, Motiv- oder Privatfotos, Lebensdokumente, Bild- und Tonträger oder persönliche Gegenstände. Vertreten sind Szenenbildner Alfred Hirschmeier, Regisseur Frank Beyer oder Kameramann Werner Bergmann.

Ansprechpartner:
Birgit Scholz
Tel.: (0331) 56704-14
E-Mail: b.scholz@filmmuseum-potsdam.de

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Schriftgut
 

Der Bereich Schriftgut enthält Überlieferungen zu Filmproduktionen, Firmen und Institutionen mit dem Schwerpunkt DDR-Filmgeschichte. Zu finden sind literarische Vorarbeiten zu Filmen, Korrespondenzen und Schriftstücke zu Kinos, Materialien aus dem Bereich Dramaturgie der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf", zum Verband der Film- und Fernsehschaffenden der DDR, zur Kooperationsgemeinschaft Film und personenbezogenes Schriftgut.

Ansprechpartner:
Birgit Scholz
Tel.: (0331) 56704-14
E-Mail: b.scholz@filmmuseum-potsdam.de

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Tonträger
Nadeltonplatte des TRI-ERGON-Tonverfahrens zum Film 'Zwei Herzen im 3/4 Takt', D 1929/30

Musik unterschiedlichster Genres, Tonbandprotokolle, Zeitzeugengespräche mit Filmschaffenden oder Filmgeräusche wie eine umfallende Leiter, das rauschende Meer, der rufende Kuckuck im Wald und andere Atmosphären für den Filmton, finden sich in der Tonträgersammlung. Verschiedenste Audiomaterialien und Trägermedien ermöglichen Einblicke in die Geschichte und Entwicklungen der Tonspeicherung und -wiedergabe seit dem 19. Jahrhundert, angefangen von Orchestrionetten und Notenrollen über die Edison-Walze und Schellackplatten, die verschiedenen Lichttonvarianten und magnetischen Aufzeichnungsverfahren bis zum Digitalton auf CD oder DAT-Bändern.

Ansprechpartner:
Jörg Leopold
Tel.: (0331) 56704-12
E-Mail: joerg.leopold@filmmuseum-potsdam.de

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Werbung / Programme / Presse
Werbepuppe in Anlehnung an Marlene Dietrich als Amy Jolly in 'Marokko', London, ca.1930

Werbung ist essentieller Bestandteil der Verwertungskette von Filmen. Damit werden diese Materialien zu wichtigen Quellen der Filmgeschichte. In der Sammlung finden sich neben vielfältigen schriftlichen Überlieferungen Kartenspiele, Bierkrüge, Wimpel und andere Merchandising-Produkte.
Die Sammlung von Film- und Kinoprogrammheften umfasst die Serien "Illustrierter Film Kurier", die Programme des Progress Filmverleihs der DDR und die "Illustrierte Filmbühne", die nahezu lückenlos die deutsche Film- und Kinogeschichte von 1919 bis 1990 belegen. Ergänzt wird der Bestand durch zahlreiche Einzelhefte weiterer Programmserien und andere Werbematerialien wie Aushangfotos, Festival- und andere Präsentationen.
Daneben verfügt das Filmmuseum über eine umfangreiche Sammlung an Presseausschnitten zu etwa 10.000 Filmen und 7.000 Filmschaffenden.

Ansprechpartner:
Ines Belger / Peter Warnecke
Tel.: (0331) 56704-18 / -13
E-Mail: i.belger@filmmuseum-potsdam.de
E-Mail: p.warnecke@filmmuseum-potsdam.de

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Restaurierung
Szenografisches Gummimodell aus 'Der Froschkönig', DDR 1988

Die Abteilung Restaurierung ist sowohl für historische Filmtechnik, Modelle und Requisiten, Kostüme als auch für Plakate, Dokumente und Fotografien verantwortlich. Zur restauratorischen Betreuung gehört auch die im Museumskino installierte Welte-Kinoorgel von 1928. Die Restaurierungswerkstatt garantiert die fachgerechte Betreuung der Objekte und den Leihverkehr sowie die langfristige Klimaüberwachung in Depot und Ausstellungsräumen.

Ansprechpartner:
Nina Gehrmann / Maxie Tafelski
Tel.: (0331) 56704-19
E-Mail: conservation@filmmuseum-potsdam.de

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Die Nutzungsbedingungen und -gebühren können Sie der Entgeltordnung entnehmen. Die erzielten Entgelte für die Archivnutzungen sind Bestandteil des an das Land abzuführenden Einnahmesolls.

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