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Bundesarchiv

Bundesarchiv

Das Bundesarchiv ist eine der/dem Bundesbeauftragen für Kultur und Medien nachgeordnete Behörde; das Filmarchiv eine von acht Abteilungen des Bundesarchivs.

Standorte des Bundesarchivs sind Koblenz, Freiburg, Berlin, Bayreuth und Rastatt. Das Filmarchiv hat seinen Sitz in Berlin (Fehrbelliner Platz 3, 10707 Berlin, Telefon 01888/7770-0, Telefax 01888/7770-999, E-Mail: filmarchiv@barch.bund.de, www.bundesarchiv.de) und beschäftigt ca. 120 Mitarbeiter vorwiegend im konservatorischen Bereich. Bestandsprofil, Arbeitsschwerpunkte und Benutzungsmöglichkeiten werden durch das Bundesarchivarchivgesetz als gesetzliche Grundlage seiner Arbeit bestimmt.


 
Filmbestand

Im Filmarchiv findet sich daher zum einen die Filmüberlieferung zentraler Stellen des Deutschen Reiches, der DDR und der Bundesrepublik Deutschland, darunter - soweit erhalten - alle Spiel- und Dokumentarfilme des sog. Dritten Reiches, die Filmproduktion der DDR sowie der Großteil der mit Mitteln der Bundesrepublik Deutschland produzierten Kinowochenschauen nach 1945, daneben auch Filme des Gesamtdeutschen Institutes, der Bundeszentrale für politische Bildung, der Bundeswehr oder des Bundespresseamtes. Zum anderen erhält das Bundesarchiv von jedem mit Mitteln des Bundes geförderten Film eine Belegkopie.

Weitere Pflichtabgaben für Filme gibt es in der Bundesrepublik Deutschland nicht. Um seine Aufgabe als zentrales deutsches Filmarchiv erfüllen zu können, sammelt das Bundesarchiv darüber hinaus im Wege freiwilliger Hinterlegung deutsche Produktionen und Koproduktionen jeglichen Jahrgangs. Das Spektrum reicht hier von Aufnahmen lokaler oder regionaler Herkunft über Experimentalfilme und Amateurfilme bis hin zu Lehrfilmen, Wirtschaftsfilmen oder Trickfilmen. Einzig Fernsehproduktionen sind im Bundesarchiv nicht zu finden.

Mit der Stiftung Deutsche Kinemathek in Berlin und dem Deutschen Filminstitut in Frankfurt sowie weiteren deutschen Filmeinrichtungen kooperiert das Bundesarchiv in einem Kinematheksverbund, in dem es vorwiegend die konservatorische Sicherung von Filmen wahrnimmt. Zu diesem Zweck unterhält es Spezialwerkstätten und Kopierwerke, in denen altes und geschädigtes Filmmaterial restauriert und auf neue Träger umkopiert wird.

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Filmbegleitende Unterlagen

Entsprechend der weiteren Aufgabenteilung im Kinematheksverbund wird die Sammlung filmbegleitender Unterlagen nicht systematisch vorgenommen. Gleichwohl befinden sich in historisch gewachsenen Sammlungen eine beachtliche Menge an Fotos zu Schauspielern oder Filmen, an Filmplakaten und schriftlichen Unterlagen. Nennenswert ist auch der wohl größte Bestand an Zulassungsunterlagen zu deutschen Filmen aus dem Deutschen Reich und der DDR.

Eine Spezialbibliothek mit filmischen Schwerpunkt ist ebenfalls öffentlich zugänglich; ihre Bestände online zu recherchieren.

Fotos und Plakate allgemeinen zeitgeschichtlichen Inhalts werden nicht vom Filmarchiv betreut, sondern vom Bildarchiv mit Sitz in Koblenz oder - soweit sie Parteien und Massenorganisationen der DDR betreffen - von der Abteilung SAPMO-DDR in Berlin.

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Produktionsakten und Geschäftsschriftgut

Produktionsakten und Geschäftsschriftgut amtlicher Provenienz wird ebensowenig im Filmarchiv aufbewahrt; hier sind je nach Herkunft die Abteilung DDR (für DEFA-Akten) und die Abteilung Reich (z.B. für Akten des Reichspropagandaministeriums) in Berlin, die Abteilung B (für Akten z.B. des Bundespresseamtes) in Koblenz oder das Militärarchiv in Freiburg (für Reichswehr, NVA und Bundeswehr) zu adressieren.

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Benutzung von Filmen

Eine Sichtung und Ausleihe von Filmen ist für jedermann möglich und kostenpflichtig. Es entstehen Archivgebühren für Recherche, Sichtung und Ausleihe, die für wissenschaftliche Zwecke teilweise ermäßigt sind. Aus urheberrechtlichen Gründen ist für eine Ausleihe zur Vorführung oder Ausschnittkopierung die Zustimmung der Rechteinhaber erforderlich, die zusätzliche Gebühren erheben. Anschriften der Rechteinhaber werden bei Interesse an einem Film mitgeteilt; die Nutzungsrechte sind jeweils zwischen diesen und dem Benutzer zu verhandeln, die Kosten entsprechend unterschiedlich und nicht vom Bundesarchiv vorherzusagen. Weitere Kosten entstehen für Duplikate, die von kopiertechnischen Betrieben nach marktüblichen Kostensätzen angefertigt werden. Als Vorlage für eine Ausschnittkopierung steht 35mm-Positiv-Material zur Verfügung, für Vorführungen können entweder 35- oder 16mm-Kopien oder auch VHS-Kassetten, für einige Filme seit jüngstem auch DVDs ausgeliehen werden. Ist der Erhaltungszustand eines Filmes gefährdet, sind Ausleihe oder Sichtung leider nicht möglich.

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Bestandsumfang und -erschließung

Der Gesamtbestand des Filmarchivs beläuft sich auf ca. 120.000 Filme. Während die Titel aller Filme in einer Datenbank erfaßt und auffindbar sind, ist nur ein kleiner Teil über weitere filmografische Daten oder eine Sacherschließung zu recherchieren. Wegen der unterschiedlichen Findmittel und -methoden recherchieren bei thematischen Anfragen i.d.R. Mitarbeiter des Bundesarchivs für Benutzer. Eine Recherche in schriftlichen und elektronischen Findmitteln zu Filmen ist teilweise auch persönlich möglich; Online-Findmittel können derzeit nur in kleiner Auswahl angeboten werden.

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Weitere Informationen

Weitere Informationen zu Rechtsgrundlagen, Kosten, Kontaktadressen, Ansprechpartnern, Beständen und Öffnungzeiten sind jeweils aktuell auf der Home Page des Bundesarchivs zu ersehen: www.bundesarchiv.de.



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